Like an Alien – Schönheitsideale im Kosmos

Inspiriert wurde ich zu diesem Artikel von Ryan Britt von Inverse. Im Prinzip geht es in seinem Artikel darum, warum Aliens so aussehen, wie sie aussehen. Und nicht ganz überraschenderweise liegt die Antwort in unserer Fantasie: Die wenigsten dürften einen Außerirdischen zu Gesicht bekommen haben.

Alien Prometheus
Foto: 20th Century Fox / Prometheus

In erster Linie schreibe ich hier also nur von Theorien, wie etwas sein könnte, was es nicht einmal bewiesenermaßen gibt. Wow. Und wenn wir über so etwas schreiben oder uns über so etwas Gedanken machen, spielt immer auch die Psychologie eine Rolle. Wie stellen wir Außerirdische dar? Ekelhaft, bedrohlich oder auch mal klein und knuddelig? Da hängt davon ab, was wir mit ihnen ausdrücken wollen. In der Quadrologie Alien erwarten wir eine ernsthafte Bedrohung und bekommen sie dann auch geliefert. Star Trek versucht logisch an die Sache zu gehen: Leben dürfte sich überall gleich entwickelt haben (wenn es sich denn außerhalb der Erde entwickelt hat), also dürfte es Dinge geben, die immer von Vorteil sind: Der aufrechte Gang, Arme, Beine und Finger zum Beispiel. Das in Star Trek 90% aller Völker aber wie Menschen mit minimalen Unterschieden aussehen, ist wiederum unwahrscheinlich. Star Trek möchte zeigen, dass wir in Zukunft mit einer Vielzahl von Völkern friedlich zusammenleben können, Schleim ist da nicht so schön.
Uns bleibt letztendlich nur die Vorstellung.

Alien

Da wir in absehbarer Zeit also kein Alien sehen werden, können wir uns vielleicht ein Bild von uns machen- in 100.000 Jahren zum Beispiel. Und das ist kein Witz. Die Methode basiert grob auf der Gesichtsrekonstruktion wie sie in der Forensik oder aber in der Archäologie Verwendung findet. Erstaunlich ist dabei, dass sich der menschliche Schädel so verformt wie bei kleinen grauen Männchen, die für uns ein Symbol für Außerirdische geworden sind.

Natürlich ist nichts sicher, schon gar nicht, ob wir in 100.000 Jahren noch existieren. Trotzdem ist es schon erstaunlich, dass wir graue Männchen mit hoher Stirn und großen Augen als Ikone für außerirdisches Leben nehmen und wir Menschen uns genau dorthin entwickeln. Oder hatte der Forscher das Bild von dem grauen Alien so sehr im Kopf, dass wir uns nur deswegen in diese Richtung entwickeln?

Cheers

 

Sie kennen mich vielleicht…

Schreibmaschine

…aus Blogs wie Gelbe Zeichen, mein Name ist Troy McClure. Oder so ähnlich. Ein zweiter Blog kann nie schaden, hier geht es nicht um Pen&Paper sondern nur um Phantastik, Horror und Moderne Märchen (Urban Legends) in Filmen, Büchern und im Netz. Und vielleicht auch ein wenig um mich 🙂
Beim Schreiben drüben hatte ich manchmal tolle Ideen, die aber relativ wenig mit dem Rollenspiel zu tun hatten und ständig eine Verbindung zu konstruieren ist weniger schön, also hab ich mir noch eine Domain aus meinem Portfolio geschnappt und WordPress aufgesetzt. Künftig wird also strikt getrennt: Rollenspiel dort, alles andere hier. Finde ich persönlich auch besser.

Womit fangen wir an? Die bisherige Aufteilung bleibt bestehen, also es wandern keine Artikel hier herüber. Hier schreibe ich künftig über die Literatur der Angst, über Filme und interessante Geschichte, die fürs Rollenspiel benutzt werden könnten, wenn man es denn wollte.
Warum jetzt überhaupt ein zweiter Blog?  Sehr gute Frage. Wahrscheinlich weil ich auf den Zeichen wieder mehr über das Rollenspiel schreiben will und ich trotzdem auf die anderen Sachen nicht verzichten mag. Ich bin da sehr ordnungsliebend was Blogthemen angeht 🙂

Cheers